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vegane Ravioli selbst gemacht

So, endlich habe ich es geschafft, Nudeln mal ganz selbst zu machen. Ich hatte es schon lange vor, aber ihr wisst ja wie das ist. Manchmal kommt man einfach zu nichts.
Nun hat aber meine liebe Mitbewohnerin Vio eine Nudelwalze in die WG gebracht und von daher gab es jetzt keine Ausreden mehr. Jetzt musste das Ganze endlich angegangen werden!

Gesagt- getan! Und es ist wesentlich einfacher, als ich vermutet hatte.

Klar, man hat erstmal mehr Aufwand den Teig zu machen und dann noch zu walzen. Schnelle Küche ist anders.
Aber Bei mir kommt dabei schon eine gewisse Vorfreude auf, die Nudeln dann auch später zu essen. Mehr, als wenn ich einfach Nudeln aus der Packung in den Topf werfe.
Man kann ja auch Nudeln auf Vorrat machen und dann trocknen. Dann hat man den Aufwand nur manchmal.
Davon abgesehen tut man bestimmt auch was Gutes für die Umwelt, da man weniger Plastikmüll produziert und so. Also, durch und durch eine gute Sache.

Das Teigrezept ist ein einfaches Grundrezept. Ihr könnt es also auch für alle anderen Nudelsorten verwenden. Außer natürlich sowas wie Spätzle (mit Ei), Gnocchis oder Schupfnudeln (beide auf Kartoffelbasis).

Wichtig ist, dass man beim Kochen nicht alle Nudeln auf einmal in den Topf wirft, sondern ein bisschen veretzt, da sie mehr kleben als die getrockneten aus dem Laden. Und nach dem Abgießen sofort servieren, sonst kleben sie auch zusammen.




Zutaten:
für drei Personen:
200g Grieß (Hartweizen)
200g Mehl, am besten das 1050er (das 450 klebt so sehr beim Kochen)
200ml Wasser
4El Olivenöl
Salz nach eigenem Geschmack
Da bei Ravioli noch eine Füllung dazu kommt, reicht es eigentlich auch, wenn man nur 150g/ml von allem nimmt.

Das Weizenmehl, den Grieß und das Salz in einer großen Schüssel vermischen. In die Mitte eine Mulde drücken. Anschließend in die Mulde das Olivenöl und das Wasser hineingeben und mit einer Gabel vom Rand her nach innen nach und nach verrühren.

Dann den Teig mit den Händen ca. 5 - 10 Minuten lang kräftig verkneten. Es soll ein relativ fester Teig dabei entstehen. Eine Kugel formen, in Klarsichtfolie einschlagen und eine halbe Stunde ruhen lassen. In der Ruhephase kann man die Füllung zubereiten, siehe unten bei "Füllung"


Danach den Teig portionieren und nach und nach mehrmals durch die Walze geben, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Am Ende hat man mehrere "Teigbänder", wie ziemlich lange Lasagneplatten.
portionieren
walzen


Für die Ravioli braucht man einen passenden Aufsatz, der die Füllung rein- und dann den Teig zudrückt.
Ist der Aufsatz angebracht, faltet man man immer ein Teigband in der Mitte und legt die Mitte in die Walze und dreht es kurz mit ca. 1/4 Drehung ein und klappt es jeweils nach links und rechts auf.
Nun kann man mit einem Löffel die Füllung in die Mitte machen. Dabei die Füllung bis kurz vor den Rand verteilen. Den Rest übernimmt die Walze beim Drehen.

füllen und walzen
fertige Ravioli kommen raus


So sollten die rohen Ravioli aussehen:



Nach dem Walzen die Ravioli noch ca. 10 Minuten ruhen lassen. Dadurch werden sie trockener und lassen sich dann leichter von einander trennen.
getrennt und ungekocht.

In der Zeit kann man schon das Wasser vorbereiten.
Wenn das Wasser kocht, den Herd abschalten. Die Ravioli in das nicht mehr kochende Wasser geben und ca. 2-3 Minuten ziehen lassen. Bei kochendem Wasser besteht die Gefahr, dass sie reißen.



Füllung:
Grundsätzlich könnt ihr die Ravioli mit allem füllen, worauf ihr Lust habt. Es sollte am Ende nur ein gleichmäßiger Brei sein. Am besten püriert und nicht zu flüssig.


Ich habe für diese Füllung
6-7 frische Champignons,
1 handvoll getrocknete Steinpilze,
eine Karotte,
eine halbe Zucchini
eine halbe Zwiebel
und etwas Tofu

in einer Pfanne angebraten. Dann alles püriert und am Schluss noch einen TL Arrabiata-Pesto untergerührt und mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt.
Vertraut mir, die Füllung schmeckt wesentlich besser, als sie aussieht =D

2.1.15 15:37

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