Falafel-"Kuchen" mit Joghurt-Tahini-Soße vegan

Ich liebe Falafeln. Aber immer nur so standardmäßig als frikadellen-Ersatz? Neee! Gott sei Dank habe ich vor einiger Zeit dieses tolle Rezept gefunden und mittlerweile in der veganen Version ausprobiert und ich bin schwer begeistert! Der Kuchen ist quasi wie eine riesige Falafel, den man einfach in Scheiben schneiden kann.
Dazu ein leckerer Salat... ziemlich gut!

Das (vegetarische) Originalrezept gibt es hier



Vegan macht ihr das ganz ähnlich:


Zutaten

350 g getrocknete Kichererbsen
Eiersatz für drei Eier, zum Beispiel "VegEgg" von Arche (mit Wasser anrühren)
50 ml Olivenöl
4 Knoblauchzehen
1 Schalotte
1 Bund glatte Petersilie
11/2 TL Cumin (Kreuzkümmel)
1/4 TL Piment
Salz und Pfeffer
2 TL Backpulver


Joghurt-Tahini-Sauce:

200g Soja-Joghurt
2 Knoblauchzehen
2EL helle Tahini
1EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
1/2 TL Piment


Zubereitung
Die Kichererbsen am Vorabend in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser bedeckt über Nacht quellen lassen.
Dann die Kichererbsen kalt abspülen und in einen Topf mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Sobald die Kichererbsen gar sind, in ein Sieb abgießen und abkühlen lassen.
Den Eiersatz mit Wasser anrühren und mit dem Öl und den gekochten Kichererbsen in einen Blender geben und zu einem relativ glatten Teig verarbeiten.
Die Petersilie und die Schalotte unterrühren und nach eigenem Geschmack mit den Gewürzen abschmecken.

Eine kleine Kastenform mit Backpapier auslegen und die Falafelmasse einfüllen. Glatt streichen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen.
Dann den Falafelkuchen vorsichtig aus der Form nehmen und nochmals 15 Minuten backen - der Kuchen wird so von allen Seiten noch knuspriger.
DerKuchen ist gar, sobald beim Stäbchentest kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt - wie bei "normalem" Kuchen auch.


Für die Sauce die Knoblauchzehen durch eine Knoblauchpresse in eine Schüssel geben. Die restlichen Zutaten zufügen, alles gut verrühren und nach Geschmack würzen.

Den Kuchen in Scheiben schneiden und mit der Soße und einem Salat servieren.
(Ich habe es auch ausprobiert, eine der Scheiben nochmal extra anzubraten. Schmeckt auch sehr lecker, ist aber meiner Meinung nach überflüssig. Ohne braten ist es schon knusprig genug.)

22.3.15 11:45

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